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EID

Wenn du in die Welt der eSIMs eintauchst, begegnen dir zwangsläufig einige technische Begriffe. Einer davon ist die „EID“. Auch wenn der Name kompliziert klingt, ist die Funktion dahinter ganz einfach zu verstehen. Sie ist ein wichtiger Baustein der eSIM-Technologie, den du aber glücklicherweise nur in seltenen Fällen wirklich benötigst.

Für Reisende ist es dennoch gut zu wissen, was sich hinter dieser Abkürzung verbirgt. Vor allem, wenn bei der Aktivierung deiner Reise-eSIM einmal etwas nicht nach Plan läuft, kann die EID zum entscheidenden Schlüssel für eine schnelle Lösung werden. In diesem Glossar-Eintrag wird die EID einfach erklärt, damit du für deine nächste Reise bestens vorbereitet bist.

Definition

Die EID steht für „Embed-in-SIM Identifier“ und ist eine 32-stellige, eindeutige Seriennummer für den fest in deinem Gerät verbauten eSIM-Chip. Stell sie dir wie die Fahrgestellnummer eines Autos vor: Während das Kennzeichen (dein eSIM-Profil) wechseln kann, bleibt die Fahrgestellnummer (die EID) immer dieselbe. Jedes eSIM-fähige Gerät hat eine einzigartige EID, die den Chip eindeutig identifiziert.

Reiserelevanz

Normalerweise kommst du als Reisender nicht direkt mit deiner EID in Berührung, da die Aktivierung einer eSIM meistens automatisch über einen QR-Code funktioniert. Die EID wird erst dann für deine Reisen relevant, wenn es bei diesem Prozess zu einem Problem kommt. In manchen Fällen, etwa wenn die Installation und Aktivierung deiner eSIM nicht reibungslos verläuft, benötigt der Kundenservice deine EID, um das eSIM-Profil manuell deinem Gerät zuzuweisen. Du findest die Nummer in den Einstellungen deines Geräts, meist im Info-Bereich bei den SIM-Karten-Details. Eine Liste kompatibler Geräte findest du auf unserer Seite für eSIM kompatible Geräte.

Häufiges Missverständnis

Die EID wird oft mit der IMEI oder der ICCID verwechselt. Der wichtigste Unterschied ist: Die EID identifiziert den physischen eSIM-Chip in deinem Smartphone. Die IMEI hingegen ist die Seriennummer deines gesamten Geräts (also des Telefons selbst). Die ICCID wiederum ist die Nummer des jeweiligen eSIM-Profils, das du herunterlädst – quasi die Seriennummer deines gebuchten Datentarifs. Dein Gerät hat also eine feste EID, kann aber im Laufe der Zeit viele verschiedene eSIM-Profile mit unterschiedlichen ICCIDs nutzen.

Praxisbeispiel

Stell dir vor, du landest nach einem langen Flug in den USA und möchtest sofort deine gekaufte eSIM für die USA aktivieren. Aus irgendeinem Grund schlägt das Scannen des QR-Codes fehl. Du kontaktierst den Support, und um dir schnell zu helfen, bittet dich der Mitarbeiter um deine eSIM EID. Du gehst in die Einstellungen deines Handys, kopierst die 32-stellige Nummer und sendest sie an den Support. Dieser kann nun das Profil direkt deinem Gerät zuweisen, und wenige Minuten später bist du online.

Bezug zu eSIMony

Bei eSIMony ist unser Ziel, dass du deine EID nie suchen musst. Unser Aktivierungsprozess ist so gestaltet, dass die Installation per QR-Code schnell und reibungslos funktioniert. Solltest du wider Erwarten doch einmal auf ein Problem stoßen, bei dem eine manuelle Aktivierung nötig wird, ist unser Kundenservice zur Stelle. Wenn du uns deine EID mitteilst, können wir dir gezielt und schnell helfen, deine eSIM zu aktivieren, damit du deine Reise ohne Verzögerung genießen kannst. Falls deine eSIM Aktivierung fehlgeschlagen ist, findest du in unserem Ratgeber erste Lösungsansätze.

Siehe auch

IMEI · eSIM · eSIM-Profil · Manuelle Aktivierung · pSIM

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